Elisheva «in Beit Moriyah als Lisa bekannt» wurde in Russland geboren. Als sie vierjährig war, machte die Familie Alijah und kam nach Israel. Mit 16 Jahren kam sie in die Schweiz, wo sie im Alter von 32 Jahren dem Messias begegnete, der sie „zurück zu den Wurzeln nach Jerusalem“ führte.
Infolge der Corona Massnahmen hat sie dort ihren Job in einem Hotel verloren, so wie eine Million Israelis mit ihr. Sie engagierte sich zunächst als Metapelet (Altenbetreuerin), «bis eines morgens mein Mann sagte: Es ist Zeit, dass du einen anderen Job annimmst – das Geld reicht nicht!». Sie wandte sich flehend zu G-tt mit der Bitte, dass sie schnell etwas finden würde. «Eine Stunde nachdem ich den PC geöffnet hatte, um meinen Lebenslauf zu aktualisieren, klingelte das Telefon…». Eine Bekannte berichtete, dass sie an sie gedacht und sie vermittelt hätte. «Nach zwei Tagen konnte ich schon am neuen, interessanten Arbeitsort beginnen» erzählt sie dankbar. Dort arbeitet sie als Sekretärin in einer Anwaltskanzlei, wo messianischen Juden geholfen wird Alijah zu machen. Diese Kanzlei sei eine Art Drehscheibe für alle Messianischen, weil in Israel alles über den Anwalt laufe, z. B. auch wenn jemand ein Geschäft eröffnen möchte. Insgesamt sind 35 Mitarbeitende in Tel Aviv und Jerusalem für dieses Unternehmen tätig. Ein Teil von ihnen sind Messianisch und ein Teil Sekular. Letztere zeigen sich immer wieder erstaunt darüber, dass Elisheva eine Kopfbedeckung trägt, weil sie das bei den anderen nicht sehen. «Ich bin erstaunt, wieviele im Verborgenen die Brit Chadascha (bekannt als Neues Testament) gelesen haben und sich getrauen, mich darauf anzusprechen.»
Wundersame Fügungen scheinen dem jungen Paar alltägliche Begleiter zu sein, denn auch ihrem Mann ist es ähnlich ergangen. Er war im Tourismus tätig und musste anschliessend 5 Monate lang Häuser putzen. Er habe zu Hashem gefleht, dass er doch mehr Zeit für das Torastudium haben möge und auch diese Bitte fand eine über alle Massen gnädige Erhörung. Ein junger Mann, bei dem er arbeitete, hat ihn eines Tages angerufen und ebenfalls gesagt: «Ich habe an dich gedacht…!». Er gab ihm die Adresse einer religiösen Firma an, wo er für einen guten Lohn 4 Tage in der Woche arbeiten könne und gesagt, er soll sich dort melden. Elishevas Ehemann Asaf hatte grosse Zweifel, ob die ihn akzeptieren würden und fragte den jungen Mann: «Sorry, ich bin nicht jüdisch nach der Halacha, trage aber Kippa und Zizit – ist das ein Problem?» Daraufhin bekam er längere Zeit keine Antwort, was seine Befürchtungen bestätigte. Doch plötzlich meldete sich der junge Mann wieder: «Das ist alles kein Problem!» Heute arbeitet Asaf in der Firma von ultraorthodoxen Juden aus New York als
Account Manager. Dass er sich ihnen für die täglichen Gebetszeiten anschliessen darf und sogar alle ihre religiösen Bücher, Torah, Talmud etc. mitbenutzen darf, zeigt, dass er voll akzeptiert ist.
Auf die Frage, was Elisheva aktuell für Herausforderungen begegnen, meint sie: «Oh, ich bin ganz relaxed», und lacht: «I go with the flow – ich lasse HaShem mich führen. Ich weiss ja nicht was Morgen geschieht, aber Mashiach ist mein Fels! Mein Ziel ist ganz einfach, an ihm zu kleben und zu machen was er will». Sie zitiert aus Psalm 32, wo es heisst, wer dem Ewigen vertraut, den wird Gnade überfluten.
Gemeinsam lehren sie Torah und Parasha «The Besorah according to Judaism» (die Gute Nachricht im Bezug auf das Judentum) auf ihren Youtube- und Facebook- Kanälen.
Gastsprecher: Tsadok Ben Derech
Die Wiederherstellung der Brit Chadascha (NT) und das Ende der Zeiten im Licht des Messias Jeschua
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