Paraschat Ekev עֵקֶב – Weil / Wenn ihr hört 5786 – Wer soll die Verantwortung tragen?

paraschat mischpatim מִשְׁפָּטִ֔ים – rechtsvorschriften – 5786 – bereit zu fliegen?
Artikel

Schalom Chawerim

Tora Lesung: Dewarim (5. Mose) 7,12-11,25
Haftara: Jeschajahu (Jesaja) 49,14-51,3
Brit Chadascha: Lukas 4,1-15; Matitjahu (Matthäus) 4,1-13; Der Brief an die Hebräer 4,12-16

Im Tora-Abschnitt Ekew setzt Mosche seine Abschlussrede an die Kinder Jisraels fort. Er verspricht ihnen, wenn sie die Mizwot (Gebote der Tora) halten, werden sie in dem nun zu erobernden und zu bevölkernden Land erfolgreich sein – wie G`tt es ihren Vorvätern versprochen hatte.

Mosche rügt sie auch wegen ihrer Fehlverhaltensweisen als erste Generation der Nation. Er erinnert sie daran, dass sie das Goldene Kalb angebetet hatten, an die Rebellion Korachs, die Sünde der Spione, und wie sie G`tt bei Taweira, Massa und Kiwrot Hataawa (Die Graeber der Lust) geärgert hatten. “Ihr habt euch seit dem Tag, an dem ich euch kennengelernt habe, gegen G`tt aufgelehnt”, sagt er ihnen. Aber er spricht auch über G`ttes Sündenvergebung und jene Zweiten Tafeln, auf die G`tt geschrieben und sie ihnen nach ihrer Buße gegeben hatte.

Die vierzig Jahre in der Wüste, in denen sie von G`tt mit täglichem Manna vom Himmel ernährt wurden, sollten ihnen beibringen, dass sie nicht von Brot allein leben, sondern “von den Äußerungen des Mundes G`ttes”.
Mosche beschreibt das Land als ein “Land, in dem Milch und Honig” fliesst, und das mit “sieben Arten” (Weizen, Gerste, Trauben, Feigen, Granatäpfeln, Olivenöl und Datteln) gesegnet ist – und auch als den Platz des Foku der G`ttlichen Vorsehung in Seiner Welt. Er gebietet ihnen, die Götzen der vorherigen Landesherren zu zerstören und aufzupassen, dass sie nicht stolz werden und glauben: “Meine Macht und die Kraft meiner Hand haben mir diesen Reichtum gebracht.”

Eine Schlüsselpassage in unserer Parascha ist der zweite Abschnitt des Schema Jisrael, der die Grundgebote vom ersten Abschnitt des Schema Jisrael wiederholt und die Belohnungen für den beschreibt, der die Gebote G`ttes hält, sowie die negativen Resultate (Hungersnot und Verbannung), wenn die Gebote G`ttes vernachlässigt werden. In ihm wird außerdem das Gebot des Gebetes behandelt, sowie die Wiederauferstehung der Toten im messianischen Zeitalter.
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“Wer kärglich sät, der wird auch kärglich ernten; und wer im Segen sät, der wird auch im Segen ernten. Ein jeder, wie er es sich im Herzen vorgenommen hat; nicht mit Unwillen oder aus Zwang; denn einen fröhlichen Geber hat G`tt lieb!”
Der zweite Brief an die Korinther 9,6-7

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